Fortbildung und Patienteninformation (Archiv)
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Inhalts- verzeichnisse* |
Fortbildung* |
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| 3/2008 | Therapie der Spastizität |
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Etwa 20-40 % der Patienten mit Schlaganfall entwickeln eine spastische Tonuserhöhung. Damit
wird die Therapie der Spastizität in den nächsten Jahren aufgrund der demografischen
Veränderungen und der damit verbundenen Zunahme der Schlaganfall-Inzidenz an Bedeutung
zunehmen. Zudem haben sich in den letzten Jahren mit der Botulinumtoxintherapie bzw. der
intrathekalen Gabe von Baclofen wichtige neue Therapiemöglichkeiten ergeben. Weil es sich
bei der Spastiktherapie in der Regel um eine individuell angepasste Behandlung handelt, ist
eine klare Zieldefinition ebenso wie ein interdisziplinäres therapeutisches Vorgehen
grundlegend für den Erfolg der Therapie. Der Beitrag gibt einen Überblick über die derzeit
verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten und zeigt dem Leser anhand von Entscheidungsdiagrammen
den Weg zu einer optimalen Therapie. |
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| Demenz mit Lewy-Körperchen | |
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Die relativ neue Diagnose "Demenz mit Lewy-Körperchen" (DLK) weist die Besonderheit auf,
dass zuerst die neuropathologischen und neurochemischen Veränderungen beschrieben
und erst später durch retrospektive Analyse von Fällen in Hirnbanken die mit ihnen einhergehenden
charakteristischen klinischen Symptome gefunden wurden. Dadurch besteht für
die klinischen Diagnosekriterien - trotz ihrer kürzlich erfolgten Revision - wahrscheinlich auch
in der Zukunft die Notwendigkeit weiterer Anpassungen an neue Erkenntnisse. Dabei ist die
korrekte diagnostische Einordnung der Patienten von großer Wichtigkeit, da sie einerseits in
besonderem Maße von der Therapie mit Cholinesterasehemmern profitieren, anderenfalls die
Gefahr besteht, dass sie infolge der Verordnung ungeeigneter Neuroleptika schwere Nebenwirkungen
erleiden. |
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| 2/2008 | Diagnostik und Therapie der CIDP |
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Die chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie ist eine Autoimmunerkrankung,
die unbehandelt einen progredienten Verlauf zeigt. Anders als beim Guillain-Barré-Syndrom
zeigen auch Kortikosteroide und polyvalente intravenöse Immunglobuline bei der chronischen
inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie eine positive Wirkung und sind auch für
die Langzeittherapie hervorragend geeignet. |
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| Mischzustände bei bipolaren Störungen | |
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Das gleichzeitige Vorkommen von depressiven Symptomen während einer Manie wird depressive
Manie, dysphorische Manie oder einfach Mischzustand genannt. Mischzustände kommen
bei etwa 30-40 % der betroffenen bipolaren Patienten vor. Während in den ICD-Diagnosekriterien
das gleichzeitige Auftreten kompletter depressiver und manischer Symptome gefordert
wird, weisen andere Diagnosekriterien darauf hin, dass nur einzelne depressive Symptome
während einer Manie auftreten können. Der Verlauf und die Prognose von Mischzuständen sind
schlechter als bei einer reinen Manie. Die Behandlungsempfehlung bei schweren Mischzuständen
ist eine Gabe von Valproat oder Lithium zusammen mit einem atypischen Neuroleptikum. |
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| 1/2008 | Tourette-Syndrom |
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Das Tourette-Syndrom ist die häufigste Tic-Störung im Erwachsenenalter. Charakteristisch ist die
Kombination von motorischen und vokalen Tics. Während Tics bei Kindern oft vorübergehend
sind, ist das Tourette-Syndrom im Erwachsenenalter eine chronische Erkrankung. Nach Sicherung
der Diagnose "Tourette-Syndrom" - dies erfolgt immer klinisch - ist mit dem Patienten
individuell zu klären, ob eine symptomatische Therapie der Tics erforderlich ist. In der Mehrzahl
der Fälle hat das Tourette-Syndrom eine gute Prognose. Häufig bestehen Komorbiditäten, die
eine Behandlung nötig machen. |
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| Neuropathischer Schmerz bei Diabetes mellitus | |
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Symptomatische, chronisch schmerzhafte Neuropathien treten bei Patienten mit Diabetes
mellitus mit einer Prävalenz von 11-20 % auf, am häufigsten ist dabei die distal symmetrische
Form. Unkontrollierte Blutzuckerspiegel spielen bei der hyperglykämischen und akut schmerzhaften
Neuropathie eine wesentliche Rolle für die Schmerzentstehung. Da die meisten heute
zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen verwendeten Medikamente in kontrollierten
Studien bei Patienten mit schmerzhafter diabetischer Neuropathie überprüft wurden, kann die
medikamentöse Schmerztherapie bei diabetischer Neuropathie entlang den allgemeinen
Therapierichtlinien für neuropathische Schmerzen erfolgen. Um eine ausreichende Schmerzlinderung
zu erreichen, ist in der Praxis häufig die Kombination verschiedener Substanzklassen,
z. B. Antikonvulsivum und Antidepressivum, sinnvoll. |
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| 12/2007 | Arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen |
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Kopfschmerzen im Rahmen einer akuten oder chronischen Medikamenteneinnahme sind zu
einem signifikanten Problem geworden. In diesem Beitrag geht es insbesondere um die
klinische Relevanz des medikamenteninduzierten Kopfschmerzes (MIKS) im Rahmen eines
chronischen Übergebrauchs von Kopfschmerzmitteln. |
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| Antidepressiva in Schwangerschaft und Stillzeit | |
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Entgegen der weitverbreiteten Meinung schützt eine Schwangerschaft nicht vor einer Depression.
Im Gegenteil bergen Schwangerschaft und postpartale Phase ein hohes Risiko für die Erstmanifestation
oder den Rückfall in eine Depression. Mit Blick auf die Entwicklung des Fötus und
das neugeborene Baby stellt sich die Frage, welche Antidepressiva in Schwangerschft und Stillzeit
zum Einsatz kommen sollten und welche Vorsichtsmaßnahmen dabei zu ergreifen sind. |
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| 11/2007 | Soziale Kognition |
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Der Mensch ist ein soziales Wesen, das in mannigfaltigen Beziehungen
zu anderen Menschen lebt. Erfolgreiche soziale Interaktionen sind
eine Voraussetzung für seine psychische und physische
Gesundheit. Für ein adäquates Verhalten in
Sozialverbänden sind neben den kognitiven Funktionen, die sich
in erster Linie auf eine Subjekt-Objekt-Interaktion beziehen, wie
Wahrnehmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit oder exekutive
Funktionen auch spezifische sozialkognitive Fähigkeiten von
zentraler Bedeutung. Im Artikel werden
neuropsychologisch-neurowissenschaftliche Aspekte der sozialen
Kognition sowie das Konzept der „Theory of Mind“
beschrieben und ein Überblick zu Störungsbildern gegeben,
bei denen sozialkognitive Defizite festgestellt wurden. |
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| Somatoforme Störungen | |
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Unter dem Begriff „somatoforme Störungen“ wird eine
Gruppe heterogener Krankheitsbilder zusammengefasst wie
beispielsweise Hypochondrie, somatoforme Schmerzstörung und
Somatisierungsstörung. Im Mittelpunkt dieser Erkrankungen
stehen körperliche Beschwerden, für die keine hinreichende
organische Ursache ermittelt werden kann. Psychobiologische
Veränderungen scheinen mit der Symptomatik einherzugehen,
müssen jedoch noch detaillierter untersucht werden.
Somatoforme Erkrankungen finden sich häufig und in allen
medizinischen Fachgebieten. Betroffene Patienten zeigen eine
übermäßige, oftmals kostenintensive und teilweise
dysfunktionale Inanspruchnahme des Gesundheitswesens. Bei besonders
schweren Verläufen treten weitere Erkrankungen, z. B. Angst-,
depressive oder Persönlichkeitsstörungen, auf. |
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| 10/2007 | Moderne Parkinsontherapie |
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Die Behandlung bei Morbus Parkinson ist nicht nur die Therapie von
motorischen Symptomen, sondern auch von nicht motorischen
krankheitsspezifischen Veränderungen wie Demenz, Depression,
autonomen Störungen usw. Morbus Parkinson ist somit eine
Erkrankung des ganzen Körpers mit einer Vielfalt von
individuell ausgeprägten Merkmalen, die von der chronisch
progredienten Neurodegeneration nicht nur im dopaminergen, sondern
auch in nicht dopaminergen Neurotransmittersystemen herrühren.
Die Behandlung muss daher auf den Einzelfall ausgerichtet sein und
bedarf regelmäßiger Kontrollen und Modifikationen.
Standardisierte Behandlungsvorgaben sind in der klinischen Praxis
folglich nur begrenzt umsetzbar. |
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| Therapieresistente Angststörungen | |
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Obwohl Therapieresistenz bei Patienten mit Angststörungen ein
häufiges Problem in der Praxis ist, gibt es bislang keine
einheitliche Definition hierfür. Entsprechend wenig erforscht
sind Ansätze, eine Therapieresistenz zu durchbrechen, z. B.
durch medikamentöse Augmentation oder durch Kombination von
Pharmako- und Psychotherapie |
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| 09/2007 | Tabakentwöhnung |
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Rauchen gilt in den Industrieländern als wichtigste vermeidbare
Einzelursache für Krankheit und vorzeitigen Tod; entsprechend
wird die Tabakabstinenz als eine der effektivsten Maßnahmen
zur Vorbeugung und zur Reduzierung von Gesundheitsschäden
angesehen. Doch abhängiges Rauchen ist durch ein komplexes
Zusammenspiel von biologischen und psychologischen Faktoren
gekennzeichnet. Eine Intervention hat nur dann Aussicht auf
dauerhaften Erfolg, wenn sie die individuellen Bedürfnisse des
Patienten berücksichtigt. |
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| Polyneuropathie | |
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Polyneuropathien (PNP) sind häufige Erkrankungen des peripheren
Nervensystems, die die Betroffenen deutlich beeinträchtigen und
wichtige Hinweise auf zugrunde liegende Erkrankungen geben
können. Eine frühzeitige Diagnose einer PNP schafft die
Voraussetzung, durch Behandeln einer dabei erkannten Grunderkrankung
das Fortschreiten der PNP zu verhindern und die Symptome zu
lindern. |
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| 08/2007 | Heimbeatmung bei neuromuskulären Erkrankungen |
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Im Verlauf einiger neuromuskulärer Erkrankungen entwickelt sich
eine relevante Störung der Atemfunktion. Dadurch wird zum einen
die Krankheitsdynamik verstärkt, d. h. die Prognose quoad vitam
verschlechtert sich rasch; zum anderen beeinträchtigen die von
der Atemstörung verursachten Beschwerden die ohnehin
eingeschränkte Lebensqualität erheblich. Auch für
Angehörige und Pflegekräfte ist eine zunehmende
Atemstörung bei den in der Regel motorisch schwer betroffenen,
kaum mehr selbstständigen Patienten eine zusätzliche
physische und psychische Belastung. Die nicht invasive
intermittierende Heimbeatmung kann hier eine wesentliche Hilfe
sein. |
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| Erektile Dysfunktion | |
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Patienten mit erektiler Dysfunktion werden im Allgemeinen nur dann
an Neurologen zur Diagnostik überwiesen, wenn Verdacht auf eine
neurologische (Mit-)Ursache besteht. Im nachfolgenden Beitrag werden
die Physiologie der intakten Erektion, die möglichen
Störungen sowie die verschiedenen medikamentösen und nicht
medikamentösen Therapieoptionen beschrieben. Ein Schwerpunkt
ist dabei die neurologische Funktionsdiagnostik. |
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| 07/2007 | Pharmakotherapie der bipolaren Störungen |
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In der Pharmakotherapie der bipolaren Störungen haben sich in
den letzten Jahren neue Möglichkeiten ergeben. Stellte noch vor
einigen Jahren Lithium eine der wenigen Behandlungsoptionen der oft
sehr beeinträchtigenden Erkrankung dar, zeigen neuere Studien,
dass auch Antikonvulsiva wie Lamotrigin und Valproat sowie einige
atypische Neuroleptika (z. B. Olanzapin, Quetiapin) eine gute
Wirksamkeit in dieser Indikation aufweisen. Diese Neuerungen
führen jedoch auch dazu, dass die Wahl der richtigen/besten
Behandlung nicht ganz einfach ist. |
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| Kognitive Störungen bei Schizophrenie | |
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Stand in der Schizophrenietherapie früher die Beherrschung der
Positivsymptomatik im Vordergrund, sind heutzutage kognitive
Dysfunktionen bei Patienten mit Schizophrenie in das Zentrum des
Interesses gerückt. Denn es sind vor allem kognitive Defizite,
die eines der primären Therapieziele, die soziale
Reintegration, beeinträchtigen können. Dieser Beitrag gibt
eine Übersicht über die psychologischen und
psychopharmakologischen Interventionsmöglichkeiten beim
Vorliegen dieser Störung. |
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| 06/2007 | Antidepressive Therapie heute |
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Moderne Antidepressiva haben die Behandlung der Depression vor allem
„sozial verträglicher“ gemacht. Auf welche Substanz
ein Patient ansprechen wird, lässt sich aber auch heute nicht
vorhersagen. In ausgewählten Fällen kann eine Kombination
mit Neuroleptika bzw. Benzodiazepinen oder eine Augmentation mit
Lithium vorteilhaft sein. |
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| Diagnostik und Therapie der Neurosyphilis | |
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Symptome und Therapie der Neurosyphilis sind vielen
Neurologen/Psychiatern heute nicht mehr geläufig. Die
Erkrankung wird daher oft erst spät erkannt. In Deutschland und
anderen Ländern nimmt die Rate an Neuinfektionen mit Syphilis
seit einigen Jahren wieder zu. Die folgende Übersicht
rekapituliert Symptome, Diagnostik und Therapie der
Neurosyphilis. |
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| 05/2007 | Kombinationstherapie bei Schizophrenie |
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In der Behandlung der Schizophrenie ist die Kombination mehrerer
Pharmaka die Konsequenz aus einer frustranen Monotherapie (u. a.
unzureichende Suppression von Positiv- und Negativsymptomatik,
Nebenwirkungen einer Hochdosismonotherapie). Häufig sind
Begleitsymptome wie Depressionen, Zwänge oder Angstsymptome
Anlass zur Kombination mit einem Antidepressivum oder einem
Stimmungsstabilisator. Allerdings sind die in vielen
Einzelfällen beobachteten positiven Effekte wissenschaftlich
völlig unzureichend belegt und stehen im Widerspruch zu
erheblichen Nachteilen (z. B. Auslösung oder Verstärkung
unerwünschter Neben wirkungen, Interaktionsrisiken oder auch
Kosten). Die folgende Übersicht erklärt, welche
Kombinationsstrategien für welche Patienten infrage kommen. |
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| Neuroonkologie. Therapie maligner Gliome: State of the Art | |
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Die Therapie maligner primärer Hirntumoren hat in den letzten Jahren
deutliche Fortschritte gemacht. Neben Verbesserungen in der
chirurgischen Therapie hat sich durch den Einsatz neuer
Chemotherapieprotokolle die Prognose bei einigen Hirntumorentitäten
verbessert. Auch bei den malignen Gliomen, den häufigsten malignen
primären Hirntumoren des Erwachsenenalters, konnten deutliche
Therapiefortschritte erzielt werden. In diesem Beitrag werden die
Behandlungsoptionen maligner Gliome unter besonderer
Berücksichtigung chemotherapeutischer Strategien dargestellt. |
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| 04/2007 | Depression und Metabolisches Syndrom. Eine eng korrelierte Komorbidität |
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Im Interesse der Patienten ist ein Schulterschluss von Psychiatrie
und Innerer Medizin erforderlich. Zurzeit wird eine knappe Mehrheit
von Männern und Frauen mit depressiven Störungen wegen
Erkrankungen wie Diabetes oder koronarer Herzerkrankung primär
von Internisten oder internistisch ausgerichteten
Allgemeinärzten und nicht von Psychiatern behandelt. Der Grund:
Depressive Störungen äußern sich oft auch in
metabolischen Veränderungen. |
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| Multiple Sklerose. Diagnostik und Therapie - ein Update | |
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Sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie der Multiplen
Sklerose sind in den vergangenen zwei Jahren Fortschritte erzielt
worden. Diese Übersicht bringt Sie auf den aktuellen Stand nach den
Empfehlungen der Multiple-Sklerose-Therapie-Konsensus-Gruppe
(MSTKG). |
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| Diagnostik und Therapie von Epilepsien. Die DGN-Leitlinien als wertvolle Orientierungshilfe | |
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Tritt bei einem Patienten erstmals ein epileptischer Anfall auf, ist
eine gründliche diagnostische Abklärung erforderlich. Ziel der sich
daran gegebenenfalls anschließenden Therapie ist die Anfalls
freiheit. Aktuelle Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für
Neurologie (DGN) fassen den Stand der evidenzbasierten Empfehlungen
zu Diagnostik und medikamentöser wie epilepsiechirurgischer Therapie
zusammen. |
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| Therapieschwere Epilepsien meistern. Add-on-Therapie für nicht anfallsfreie Patienten | |
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Bei Versagen einer geeigneten Monotherapie ergibt sich
zwangsläufig die Notwendigkeit einer Kombination von
Antiepileptika. Zwischen 1992 und heute wurden zehn sogenannte neue
Antiepileptika eingeführt, die alle zur Kombinationsbehandlung
bei "therapieschwierigen" Epilepsien zugelassen sind. |
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| 03/2007 | Ambulante Langzeit-Intensivtherapie für Alkoholkranke (ALITA). |
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Die chronische Alkoholabhängigkeit erfordert ebenso wie
Arthritis, Hypertonie, Asthma oder Diabetes eine flexible, intensive
und oft lebenslange Behandlung. Nachfolgend werden die Prinzipien
und die klinischen Ergebnisse der Ambulanten
Langzeit-Intensivtherapie für Alkoholkranke (ALITA) und des
Einsatzes von Alkoholaversiva beschrieben. |
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| Parkinsonsyndrome. Stellenwert nicht motorischer Störungen | |
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Parkinsonsyndrome sind primär durch motorische Symptome wie
Rigor, Tremor, Akinese und posturale Instabilität
charakterisiert. Auch die klinische Diagnose basiert auf diesen
Kardinalsymptomen. Patienten mit Parkinsonsyndrom leiden aber auch
unter einer Reihe nicht motorischer Beschwerden, die ihre
Lebensqualität stark beeinflussen können. Zu diesen
Beschwerden gehören Riechstörungen, Schlafstörungen
und Störungen des autonomen Nervensystems, deren Stellenwert
wir im Folgenden aufzeigen. |
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| 02/2007 | Diagnostik und Therapie von Essstörungen. Anorexie, Bulimie und Binge-Eating-Störung |
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Die Ursachen für Essstörungen sind komplex. Neben einer
genetischen Prädisposition spielen psychische und
soziokulturelle Bedingungen sowie die Lebenssituation bei
Erkrankungsbeginn eine wesentliche Rolle. Während die Therapie
der Bulimia nervosa gut erforscht ist, liegen für Anorexia
nervosa nur wenig wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse zur
Fundierung einer evidenzbasierten Therapie vor. Jedoch existieren
Leitlinien, die umfangreiche klinische Erkenntnisse über die
Behandlung dieser Erkrankungen einbeziehen. |
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| Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) | |
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Dieser Beitrag fasst für Sie die derzeitigen wissenschaftlichen
Erkenntnisse bezüglich der Pathologie wie auch der
leitliniengerechten pharmakologischen sowie der symptomatischen
Therapiemöglichkeiten der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)
zusammen. |
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| 01/2007 | Generalisierte Angststörung |
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Ähnlich wie die soziale Phobie hat auch die Generalisierte
Angststörung (GAS; engl. Generalized Anxiety Disorder, GAD)
erst seit einigen Jahren zunehmendes Interesse in Forschung und
Praxis gefunden. Während man ursprünglich, z.T. bis vor
wenigen Jahren, annahm, dass es sich nicht um eine
eigenständige Störung handelt, ist dies zwischenzeitlich
unumstritten. Aufgrund der Häufigkeit der Erkrankung und des
hohen Ausmaßes an Komorbidität ist diese Erkrankung von
hoher Wichtigkeit. |
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| Diagnostik und Therapie der Neuroborreliose | |
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Die Diagnose der Neuroborreliose basiert auf den typischen
klinischen Befunden in Kombination mit einem entzündlichen
Liquorsyndrom und einer intrathekalen
Borrelia-burgdorferi-spezifischen
Antikörperproduktion. In den ersten Wochen des
Krankheitsverlaufs kann der Antikörpernachweis komplett negativ
sein. Standardantibiotikum in der Therapie der Neuroborreliose ist
Ceftriaxon. Als Alternativpräparat kommt Doxycyclin in
Betracht. Frühmanifestationen haben meist eine günstige
Prognose. Die chronische Neuroborreliose ist jedoch eine in der
Regel langsam progrediente Erkrankung. |
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| 12/2006 | Nicht erholsamer Schlaf |
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In Deutschland leiden mindestens acht Millionen Bürgen unter
„nicht erholsamem Schlaf“. Die Folgen für die
Lebensqualität der Betroffenen, aber auch direkte und indirekte
Folgekosten sind immens. Die Deutsche Gesellschaft für
Schlafforschung und Schlafmedizin hat dieser Bedeutung mit einer
umfangreichen Leitlinie Rechnung getragen. Kernpunkt ist ein
klinischer Algorithmus, der das empfohlene Vorgehen in Diagnostik
und Therapie darlegt. |
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| Somatoformer Schwindel | |
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Schwindel ist nach dem Kopfschmerz das häufigste Leitsymptom in
der Neurologie und gehört auch zu den häufigsten
Leitsymptomen in der Allgemeinmedizin. Der somatoforme Schwindel
macht etwa 50 % aller Schwindelerkrankungen in Spezialambulanzen
aus. Dieser Beitrag zeigt auf, warum in der Regel eine
frühzeitige differenzierte interdisziplinäre Diagnostik
durchgeführt werden muss, zu der auch eine psychosomatische
Diagnostik gehört. Bei rechtzeitiger Behandlung, die sich nach
den zugrunde liegenden psychischen Erkrankungen richtet, hat der
somatoforme Schwindel eine gute Prognose. |
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| 11/2006 | Postzosterische Neuralgie |
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Bei neuropathischen Schmerzen, die über mehr als drei Monate
nach Abheilen eines akuten Herpes zoster weiterbestehen, spricht man
von einer postzosterischen Neuralgie (PZN). An der Schmerzentstehung
sind verschiedene Mechanismen beteiligt. Welche Schmerztypen es
gibt, wie man diese erkennen kann und welche Optionen zur
Prävention und Therapie der PZN bestehen, lesen Sie in diesem
Beitrag. |
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| Männer und Depression | |
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Die Unterdiagnostizierung und Unterbehandlung von depressiv
erkrankten Männern kann auf mangelnde Hilfesuche,
männerspezifische Depressionssymptome und eine einseitige
Depressionsdiagnostik zurückgeführt werden. Da Männer
aufgrund maskuliner Rollenklischees dazu neigen, als weiblich
geltende depressive Symptome zu dissimulieren bzw. anhand
rollenkonformer externalisierender Stressverarbeitungsstrategien
abzuwehren, ist das Risiko groß, dass Depressionen bei
Männern nicht rechtzeitig erkannt werden. |
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| 10/2006 | Therapie von Depression und Angst im Alter |
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Sowohl Depressionen als auch Angsterkrankungen sind häufige
Erkrankungen des höheren Lebensalters, die bisher noch zu
selten erkannt und behandelt werden. In diesem Beitrag lesen Sie,
welche medikamentösen und nicht medikamentösen Therapien
nach derzeitigem Kenntnisstand zu empfehlen sind – und welche
Besonderheiten Therapeuten bei älteren Patienten beachten
müssen. |
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| HIV-assoziierte Erkrankungen | |
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Weltweit leben 40,3 Millionen Menschen mit HIV-AIDS. Noch immer
infizieren sich mehrere Millionen Menschen pro Jahr mit dem humanen
Immunschwäche-Virus. Dieser Beitrag fasst die heute
dominierenden neurologischen Komplikationen der HIV-Infektion
zusammen und gibt Hilfestellungen für eine krankheitsbezogene
Differenzialdiagnostik und Therapie. |
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| 9/2006 | Evidenzbasierte Alzheimertherapie. Herausforderung durch zunehmende Prävalenz |
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Die evidenzbasierte Medizin (EbM) versucht, die Therapieentscheidung
des Arztes mit bestmöglicher Evidenz aus Studien zu
unterstützen. Welchen Nutzen bietet die EbM für die
Behandlung der Alzheimerdemenz (AD), deren Häufigkeit aufgrund
der zunehmenden Lebenserwartung zunehmen wird? Der Beitrag fasst
zusammen, welche Therapiemöglichkeiten der AD und ihrer
Begleitstörungen auf präventiver und symptomatischer Ebene
bestehen und wie es um deren Evidenz bestellt ist. |
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| Diagnostik und Therapie von SHT. Bei Schädel-Hirn-Trauma CT so schnell wie möglich | |
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Ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) kann dramatische Folgen für
den Betroffenen und seine Angehörigen haben. Entgegen der weit
verbreiteten Annahme sind heute Stürze - und nicht mehr
Verkehrsunfälle - die Hauptursache von
Schädel-Hirn-Verletzungen. Anhand der Schwere des erlittenen
SHT entscheidet sich, in welchem Krankenhaus der Patient versorgt
wird. Die schnelle Durchführung einer Computertomografie ist
immer geboten. Lesen Sie eine Übersicht zur leitliniengerechten
Diagnostik und Therapie von Schädel-Hirn-Traumata. |
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| 7-8/2006 | Zeitgemäße Migränetherapie und Prophylaxe |
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Eine Migräne lässt sich anhand der typischen Anamnese und
des unauffälligen neurologischen Untersuchungsbefunds relativ
sicher diagnostizieren. Welche Medikamente zur Akuttherapie infrage
kommen und welche prophylaktischen Maßnahmen möglich
sind, fasst der CME-Beitrag unter Berücksichtigung der
Pathophysiologie zusammen. |
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| Atypische Depression | |
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Die atypische Depression ist ein häufiges Krankheitsbild, mit
dem hauptsächlich niedergelassene Nervenärzte und
Hausärzte konfrontiert werden. Aufgrund der
„atypischen“ Symptomatik und der erhaltenen affektiven
Schwingungsfähigkeit birgt diese Form der Depression ein
besonders hohes Risiko, verkannt und nicht rechtzeitig
diagnostiziert zu werden. |
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| 6/2006 | Posttraumatische Belastungsstörung |
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In der Therapie posttraumatischer Störungen dominierten lange
psychodynamisch- |
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| Schlaganfall-Sekundärprophylaxe | |
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Um nach einem Schlaganfall das Risiko für Rezidivinsulte gering
zu halten, stehen medikamentöse und operative
Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Diese
unterscheiden sich in Abhängigkeit der jeweiligen
Risikofaktoren und der speziellen Begleitumstände. Welche
Therapien entsprechend den revidierten Leitlinien der DGN jeweils
angezeigt sind, zeigt der CME-Beitrag. |
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| 5/2006 | Evidenzbasierte Pharmakotherapie der Schizophrenie |
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Schizophrene Erkrankungen treten weltweit mit einer
Lebenszeitprävalenz von 0,5 bis 1,6 % auf und führen nicht
selten bereits vor dem Auftreten des Vollbildes zu erheblichen
sozialen Beeinträchtigungen. Die Schizophrenie ist in
Deutschland eine der kostenintensivsten psychiatrischen
Erkrankungen, vergleichbar mit den direkten und indirekten Kosten
somatischer Volkskrankheiten und stellt damit eine große
Herausforderung für unser Gesundheitssystem dar. Unter der
Behandlung kommt es zwar meist rasch zum Abklingen der ersten
psychotischen Episode, jedoch nur bei etwa 20 % der Erkrankten zur
vollen Wiederherstellung der seelischen Gesundheit. Bei den
übrigen 80 % kommt es zu einer Remission von unterschiedlicher
Qualität, von Symptomfreiheit bis hin zu einem erheblichen
Maß kognitiver und sozialer Behinderung. |
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| Altersepilepsie | |
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Epilepsien sind nach zerebralen Durchblutungsstörungen und
Demenzen die dritthäufigste neurologische Erkrankung im Alter.
Aufgrund häufiger Komorbidität erhalten die Patienten eine
Vielzahl von Medikamenten, was die Behandlung von Patienten mit
Altersepilepsien komplex gestaltet. Gerade im Hinblick auf
mögliche Wechselwirkungen mit Herz-Kreislauf-Mitteln muss die
Auswahl des geeigneten Medikaments besonders bedacht werden. Die
Dosierung der Antiepileptika liegt in der Regel bedeutend niedriger
als im mittleren Erwachsenenalter. Eine niedrige Dosis muss vor
allem bei Medikamenten gewählt werden, die überwiegend
oder zum großen Teil über die Niere ausgeschieden
werden. |
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| 4/2006 | Die neuen DGN-Leitlinien zum idiopathischen Parkinsonsyndrom |
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Das Idiopathische Parkinsonsyndrom ist eine der häufigsten
neurodegenerativen Erkrankungen. In Deutschland beträgt die
Inzidenz zwischen 250 000 und 400 000 Patienten. Liegt die
Prävalenz in der Altersgruppe der 40- bis 45-Jährigen noch
bei etwa 12/100 000, so steigt sie exponentiell auf über 1
800/100 000 bei über 65-Jährigen an. Aufgrund der
aktuellen und zu erwartenden demographischen Entwicklung ist demnach
künftig mit einer deutlichen Zunahme von Patienten mit
Idiopathischem Parkinsonsyndrom zu rechnen. Parallel dazu haben sich
in den vergangenen Jahren die Therapiemöglichkeiten der
Erkrankung nachhaltig verändert. Neben neuen Medikamenten wurde
insbesondere durch die Etablierung der Tiefenhirnstimulation das
Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten erweitert. Ende 2005
wurden aktualisierte Therapieleitlinien der DGN herausgegeben. Diese
Leit linien sollen Basis der im Folgenden dargestellten
Therapiestrategien bei der Behandlung des Idiopathischen
Parkinsonsyndroms sein. |
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| Geistige Behinderung ist keine Krankheit | |
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Geistige Behinderung ist keine Krankheit, ihre Ursachen, ihre
Schwere und ihr Erscheinungsbild sind vielfältig. Menschen mit
einer Intelligenzminderung haben ein erhöhtes Risiko für
zusätzliche gesundheitliche Beeinträchtigungen und
seelische Erkrankungen. Eine angemessene gesundheitliche Versorgung
dieser Patienten setzt zum einen das Wissen um die Besonderheiten
dieser Personengruppe voraus, andererseits aber auch die
Bereitschaft, sich auf andere Lebenswelten und notwendige und nicht
selten noch historisch belastete Kooperationsformen mit
heilpädagogischen und psychologischen Berufsgruppen sowie den
Angehörigen einzulassen. Dies ist oft mühsam und
zeitaufwändig, andererseits ist diese Arbeit für den
neuropsychiatrisch tätigen Arzt sehr erfüllend. Die
Abgrenzung von Verhaltensauffälligkeiten und psychiatrischen
Störungen sowie deren Behandlung stellt Ärzte,
Angehörige und Betreuungspersonal nicht selten vor erhebliche
Schwierigkeiten und die Behandlung psychischer Erkrankungen bei
geistig behinderten Menschen bedarf oft besonderer Erfahrung und
Sorgfalt. |
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| 3/2006 | Alkoholkranke in der Praxis - Behandlungsstrategien für den Nervenarzt |
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Wer hat die schwierigen, alkoholabhängigen oder
alkoholgefährdeten Patienten in seiner klinischen Ausbildung
nicht kennen gelernt und behandelt sie auch als niedergelassener
Facharzt mit einmal mehr und einmal weniger Erfolg? Immer ist ein
immens hoher Aufwand an Geduld, Engagement,
Einfühlungsvermögen und, falls noch ein soziales Umfeld
vorhanden ist, zusätzliche intensive Angehörigenarbeit
nötig. Meist finden die Patienten über den zuweisenden
Hausarzt, der sich auf Grund mangelnder Erfahrung und Ausbildung von
diesem Krankheitsbild überfordert fühlt, nach
stationärer Entgiftung oder nach Aufdeckung der
Abhängigkeitserkrankung während der Behandlung einer
somatischen Erkrankung den Weg in die nervenärztliche
Praxis. |
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| Diagnostik & Therapie neurogener Dysphagien - Schlucktherapie evidenzbasiert durchführen | |
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Schluckstörungen treten bei neurologischen Erkrankungen sehr
häufig auf. Das führt nicht nur zur subjektiven
Beeinträchtigung der Patienten, sondern kann durch eine
unzureichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme den Einsatz
von Ernährungssonden oder Trachealkanülen erforderlich
machen. |
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| 1/2006 | Systemischer Lupus erythematodes |
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Zu den diagnostischen Kriterien des systemischen Lupus
erythematodes zählen neben den typischen Haut- und
Schleimhautveränderungen, Arthritiden und Serositiden
auch neurologische Erkrankungen. Ergibt sich klinisch der
Verdacht auf eine zerebrale Beteiligung, sollten
Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren gezielt
eingesetzt werden. Durch eine rechtzeitige Therapie
lässt sich die Prognose des systemischen Lupus
erythematodes deutlich verbessern. Bei neurologischen
Komplikationen hat sich der kombinierte Einsatz von
Kortikosteroiden und Immunsuppressiva bewährt. |
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| Parkinsondemenz: Kognitive Funktion kann verbessert werden | |
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Obgleich die Parkinsonerkrankung eine Bewegungsstörung
ist, sind neuropsychiatrische Störungen wie Depression,
Psychosen oder Demenz ein häufiger Bestandteil der
Erkrankung und bedeuten einen schweren Einschnitt für
Patienten und Angehörige. Ca. 3040 % der
Parkinsonpatienten entwickeln kognitive Einbußen, die
zu einer verminderten Lebensqualität, sozialem
Rückzug, aber auch vermehrter Pflegeleistung
führen. Therapeutische Ansätze stehen zur
Verfügung, die zu einer moderaten Besserung der
kognitiven Funktion beitragen können. Literatur zum Beitrag |
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| 12/2005 | Kognitive Defizite bei Multipler Sklerose |
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Kognitive Defizite treten bei der Mehrzahl aller Patienten mit
Multipler Sklerose auf. Am häufigsten kommt es zu
Beeinträchtigungen der Gedächtnis- und
Aufmerksamkeitsfunktionen, aber auch zu Einschränkungen der
exekutiven und visuokonstruktiven Leistungen. Diese Defizite
haben einen erheblichen Einfluss auf die berufliche
Leistungsfähigkeit, die Bewältigung des Alltags, die
sozialen Kontakte und damit auf die Lebensqualität
insgesamt. Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose anhand
ausgewählter neuropsychologischer Testverfahren und die
Abgrenzung zur Depression und zum Fatigue-Syndrom. Nur dann kann
mithilfe eines gezielten neuropsychologischen Trainings, ggf.
unterstützt von medikamentösen Therapiemaßnahmen,
den schwer wiegenden Funktionseinschränkungen wirksam
begegnet und die Lebensqualität möglichst lange
aufrechterhalten werden. Literatur zum Beitrag |
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| 11/2005 | Deskriptive Psychopathologie |
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Ist Psychopathologie eine altmodische Kunst berühmter
Psychiater aus vergangenen Jahrhunderten? Haben nicht genau
operationalisierte Diagnosesysteme wie die ICD-10 die
"philosophische" Kunst der Psychopathologie abgelöst? Warum
sollten wir uns mit dem schwierigen Gebiet beschäftigen,
wenn es doch inzwischen so viele objektive Methoden zur
Beurteilung von Störungen gibt? Ein Plädoyer für die
Psychopathologie. Literatur zum Beitrag |
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| 10/2005 | Lumbale Radikulopathie |
| Die Mehrzahl der Rückenschmerzen ist unspezifisch und heilt unter konservativer Therapie spontan innerhalb von 28 Wochen aus. Aufklärung über den Spontanverlauf sowie eine Kombination aus entspannender Physiotherapie und analgetischer Behandlung mit NSAR, sowie ggf. zusätzlicher Muskelrelaxantien stehen immer am Anfang der Therapie. Operationen sind indiziert bei progredienten Paresen, Miktionsstörungen und therapieresistenen Schmerzen mit eindeutig radikulärer Ausstrahlung. | |
| 9/2005 | Krisenintervention |
| In Kriseneinsätzen werden Notärzte und Rettungskräfte oft mit Zerstörung, Tod, Schmerz und Leid konfrontiert. Bewährte Methoden stehen zur Verfügung, um Krisenhelfer auf belastende Einsätze vorzubereiten und das Risiko sekundärer Traumatisierungen zu minimieren. | |
| 7/2005 | Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) |
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Wird der N. medianus im Bereich des Handgelenks
komprimiert, kann es zum klinischen Symptomenkomplex
des Karpaltunnelsyndroms (KTS) kommen.
Initiale Hauptbeschwerden sind häufig intermittierende,
vor allem nächtliche, zum Aufwachen führende
Parästhesien und Schmerzen im sensiblen Versorgungsgebiet
des N. medianus. Im Verlauf kann es zu permanenten Sensibilitätsstörungen sowie Atrophien und Paresen der medianusversorgten Thenarmuskulatur kommen. Die Therapie, die konservative und operative Maßnahmen umfassen kann, richtet sich nach der Vielzahl möglicher Ursachen und dem Schweregrad des klinischen Syndroms. |
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| 6/2005 | Chronic Fatigue Syndrom (CFS) |
| Das Chronic Fatigue Syndrom ist als eigenständiges Krankheitsbild fraglich. Die diagnostische Einordnung sollte als somatoforme Störung erfolgen. Kennzeichnend ist die subjektiv verstärkte Wahrnehmung von Erschöpfung und eine erhöhte Erschöpfbarkeit schon nach geringer psychischer oder körperlicher Belastung, in aller Regel ohne nachweisbare organische Krankheitsursache. | |
| 4/2005 | Narkolepsie |
| Die Narkolepsie ist eine chronische Schlaf-Wach-Störung. Sie gehört zu den intrinsischen Dyssomnien und äußert sich durch die Kernsymptome Tagesschläfrigkeit mit Einschlafattacken und Kataplexie. Die Narkolepsie manifestiert sich meist in der 2. Lebensdekade. Die Pathogenese ist ungeklärt, eine genetische Prädisposition gesichert. Die Diagnose wird durch Polysomnografie und den multiplen Schlaflatenztest (MSLT) gesichert. Diese Arbeit fasst klinisches Bild, Diagnosekriterien, Differenzialdiagnosen, apparative Zusatzdiagnostik und aktuelle Therapieoptionen zusammen. | |
| 3/2005 | Borderline-Persönlichkeitsstörung |
| Borderline-Persönlichkeitsstörungen entstehen auf genetisch-biologischer und psychosozialer Grundlage. Die Prognose ist bei der Mehrzahl der Betroffenen günstig, gleichzeitig zeigen 7–10% vollendete Suizide von Patienten mit BPS auch die Ernsthaftigkeit und Gefährlichkeit der Symptomatik. Die Behandlung von Patienten mit akuten Borderline-Störungen erfordert die Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams. | |
| Sonderheft 1/2005 | Therapie Bipolarer Störungen |
| Das DNP-Themenheft "Bipolare Störung" vermittelt einen kompakten Überblick über Ursachen, Diagnose und Therapie der Erkrankung. Zusammengestellt wurde dieses Sonderheft von den Mitarbeitern der Bipolar-Spezialambulanz der Psychiatrischen Klinik der LMU München. Neben der wissenschaftlichen Expertise zeichnen sich die Autoren vor allem auch durch klinische Praxisnähe aus, da sie tagtäglich eine große Anzahl bipolarer Patienten untersuchen und behandeln, oft dabei schwersterkrankte Patienten, die sich nur im Rahmen einer solchen spezialen Ambulanz auffangen lassen. Die Darstellung einzelner Behandlungsstrategien erfolgt dadurch evidenzbasiert, und zusätzlich durch die eigene Erfahrung angereichert und kommentiert. | |
| 1-2/2005 | ADHS im Erwachsenenalter |
| Studien haben gezeigt, dass die ADHS nicht nur eine Erkrankung des Kindesalters ist, sondern bis ins Erwachsenenalter hinein fortbesteht. Die Behandlung der ADHS erfolgt in der Regel multimodal. Es kommen sowohl pharmakologische Therapiestrategien als auch psychotherapeutische Strategien zur Anwendung. Im Erwachsenenbereich hat es sich als sinnvoll erwiesen, auch Angehörige und Lebenspartner in die Behandlung mit einzubeziehen. | |
| 12/2004 | Multiple Sklerose: Langzeittherapie in der Praxis |
| Eine kausale Therapie zur Behandlung der Multiplen Sklerose steht auch heute noch nicht zur Verfügung. Gemäß den Empfehlungen der MSTKG werden akute Schübe mit einer Kortison-Pulstherapie behandelt. Zur Langzeittherapie der schubförmigen MS bei aktiver Erkrankung wird möglichst frühzeitig eine verlaufsmodifizierende Therapie mit einem beta-Interferon-Präparat oder Glatirameracetat eingeleitet. Regelmäßige neurologische Kontrolluntersuchungen zur Wirksamkeit der Therapie sollten alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden. Bei rascher Progredienz der schubförmigen oder sekundär chronisch progredienten MS sollte eine Therapie mit Mitoxantron erwogen werden. Bei allen Verlaufsformen haben die Krankengymnastik und symptomatische Therapien einen hohen Stellenwert. | |
| 11/2004 | Restless-legs-Syndrom: Ein RLS lässt sich eindeutig diagnostizieren! |
| Das Restless-legs-Syndrom ist mit einer Prävalenz von etwa 5% die häufigste Bewegungsstörung. Es wird immer noch, vor allem von Allgemeinärzten, unterdiagnostiziert, obwohl es anhand typischer Symptome eindeutig von anderen Störungen abgegrenzt werden kann. Eine medikamentöse Therapie ist erst dann indiziert, wenn der Patient eine Minderung der Lebensqualität verspürt. Einzige zugelassene Therapie ist bisher Levodopa, aber Dopaminagonisten sind ebenfalls wirksam und stehen teilweise kurz vor der Zulassung für diese Indikation. | |
| 10/2004 | Langzeittherapie der Bipolaren Störungen: Viel spricht für einen frühen Beginn |
| In den letzten Jahren hat sich das Repertoire an Medikamenten in der Behandlung Bipolarer Störungen erheblich erweitert. Neben dem Klassiker Lithium spielen als Stimmungsstabilisierer alte und neue Antiepileptika sowie atypische Neuroleptika ein Rolle in der Langzeitbehandlung. Darüber hinaus gewinnen auch psychotherapeutische beziehungsweise psychoedukative Ansätze eine zunehmende Bedeutung in der Langzeitbehandlung Bipolarer Störungen. | |
| 9/2004 | Substitutionsbehandlung Heroinabhängiger: Schaden abwenden, wenn Abstizenz nicht erreichbar ist |
| Die ärztliche Verschreibung bestimmter Opiate zur Therapie heroinabhängiger Patienten ist in Deutschland seit Juli 2003 uneingeschränkt zugelassen. Seitdem genügt als Indikation zur Substitutionstherapie alleine die Abhängigkeit von Opiaten ohne weitere Erkrankungen. Das Ziel der Substitutionsbehandlung ist der Ersatz des extrem kurz wirksamen und illegalen Heroins durch ein ärztlich verschriebenes, deutlich länger wirksames Opiat. Dies ermöglicht die einmal tägliche Verabreichung. So soll dem Heroinabhängigen die Gelegenheit eröffnet werden, dem Kreislauf aus Drogenkonsum, Beschaffung von Geld , Kriminalität und Strafverfolgung zu entkommen. Darüber hinaus soll der Raum für eine Behandlung von Begleiterkrankungen und die Klärung sozialer und strafrechtlicher Belange geschaffen werden. Oft kommt es durch die Substitution nach vielen Jahren erstmals zum Kontakt mit dem medizinischen und sozialen Versorgungssystem. | |
| 7-8/2004 | Zeitgemäße Therapie der Angststörungen: Verhaltenstherapie steht im Vordergrund |
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Angststörungen sind im Zunehmen begriffen. Langjährige
Patientenkarrieren sind nach einer Verfestigung der Störung nicht
selten und lassen sich durch genaue differenzialdiagnostische
Abklärung und Zuweisung an den kompetenten Facharzt vermeiden.
Die Behandlung ist eine Domäne der Psychotherapie, insbesondere
der Verhaltenstherapie, die die stabilsten Erfolge erzielt. Die
Pharmakotherapie ist ebenfalls eine Option; Antidepressiva bieten sich
hier besonders an. Literatur zum Beitrag |
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| 6/2004 | Demenz-Patienten haben ein Recht auf Therapie: Aktuelle Therapie-Optionen |
| Demenzkranke haben immer noch erhebliche Probleme, eine adäquate antidementive Therapie zu erhalten.Dabei gibt es inzwischen ausreichend Belege dafür, dass Antidementiva wirksam sind. Ihr Wirkungs-Nebenwirkungs-Verhältnis fällt günstig aus und ihre Anwendung ist für die Gesellschaft auch unter dem Kostenaspekt sinnvoll. Dabei ist es für die Therapie von Vorteil, dass uns heute Medikamente mit verschiedenen Angriffspunkten zur Verfügung stehen.Auch gibt es erste Hinweise, dass die Kombination von Antidementiva mit verschiedenem Wirkprinzip auch zusätzliche Effekt erbringt. | |
| 5/2004 | Neuropathische Schmerzen: Evidenz-basierte Therapien |
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Nachdem seit den 90er-Jahren eine wachsende Anzahl qualitativ guter,
randomisierter, Plazebokontrollierter doppelblinder Studien
durchgeführt wurde, stehen jetzt bessere Grundlagen für
Evidenz-basierte Therapieentscheidungen bei schmerzhaften Neuropathien
zur Verfügung. Die Fragen, ob eine Therapie notwendig ist und
welche ein günstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist, das
Aufwand und Kosten der Anwendung wert ist, sollen im Folgenden
analysiert werden. Literatur zum Beitrag |
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| 4/2004 | Therapieresistente Depression: So augmentieren Sie richtig |
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Auch heute noch haben Depressionen eine relativ hohe Resistenzrate. So sprechen etwa 30–50 % der Patienten auf einen ersten Therapieversuch mit einem Antidepressivum,unabhängig von der Substanzklasse, nicht an. Bei einer fachgerechten Behandlung kann nach neuestem Wissensstand die Mehrzahl der therapieresistenten Depressionen jedoch erfolgreich behandelt werden. Entscheidend ist die genaue Erhebung der Anamnese und Überprüfung der vorliegenden Diagnose. Bei einer tatsächlich vorliegenden Therapieresistenz gibt es mehrere therapeutische Optionen. Viel versprechend und durch eine breite Datenlage gestützt ist v.a. die Lithiumaugmentation. |
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| 3/2004 | Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) |
| Die repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist eine innovative Behandlungsmethode, mit der durch Serien fokussierter elektromagnetischer Stimuli nicht-invasiv neurobiologische, physiologische und psychologische Funktionen des Gehirns moduliert werden können. Die rTMS gehört zu den wenigen wirklich neuen Therapieverfahren, die in den letzten Jahren in die Psychiatrie eingeführt wurden. Sie ist den technischen, biophysikalischen Behandlungsmethoden der Psychiatrie zuzuordnen, zu der auch die Elektrokonvulsionstherapie und die Vagusnervstimulation zu rechnen sind.Die rTMS unterscheidet sich in ihrer Wirkungsweise und aller Wahrscheinlichkeit nach auch in ihrem Nutzen-Risiko-Profil von diesen Verfahren und ergänzt prinzipiell sinnvoll die vorhandenen psychiatrischen Therapieverfahren wie Psychopharmaka- und Psychotherapie. Nach ersten therapeutischen Erfolgen bei depressiven Patienten vor ungefähr einem Jahrzehnt wurde die rTMS intensiv wissenschaftlich untersucht, sodass das Nutzen-Risiko-Profil dieser Behandlungsmethode heute einigermaßen zuverlässig eingeschätzt werden kann. | |
| 2/2004 | Parkinson-Therapie |
| Die "Leitlinien Parkinson-Syndrome" ("Leitlinien PS") der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) sind systematisch entwickelte Darstellungen und Empfehlungen, die Ärzte bei der Entscheidung über angemessene Maßnahmen der Krankenversorgung unter spezifischen medizinischen Umständen unterstützen sollen. Im Folgenden werden die im September 2003 aktualisierten Leitlinien komprimiert vorgestellt und ihre Bedeutung für die Praxis dargelegt. | |
| 1/2004 | Schizophrenie |
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Schizophrenie kündigt sich früh an: Die Diagnose lang vor der Psychose stellen Behandlungsrichtlinien bei Schizophrenie: Der Trend geht zu den atypischen Neuroleptika Neue Perspektiven in der Ursachenforschung: Das Wechselspiel von Genen und Umwelt Typische versus atypische Antipsychotika: Immer mehr Gründe für atypische Neuroleptika |
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| 11/2003 | Diagnostik und Therapie von Myalgien |
| Myalgien gehören zu den häufigsten neuromuskulären Symptomen. Sie können durch Faktoren, die direkt den Muskel betreffen (z.B. Entzündungen), aber auch durch Schädigungen des Nervensystems ausgelöst werden.Die Klassifikation der Myalgien nach Lokalisation,Merkmalen des Schmerzes sowie den Ursachen sind für die Differenzialdiagnose und Behandlung unerlässlich. Die Charakterisierung der einzelnen Krankheitsbilder,wie z.B. Krampi, Kontrakturen und Myotonie, vereinfacht die Abgrenzung und zeigt gezielt therapeutische Möglichkeiten auf. | |
| 9/2003 | Therapie opportunistischer ZNS-Infektionen bei HIV |
| Mehr als 20 Millionen Menschen sind dem HI-Virus bereits zum Opfer gefallen. Weitere 42 Millionen sind infiziert, täglich kommen etwa 15000 Neuinfektionen hinzu. 20 Jahre nachdem der AIDS-Erreger dingfest gemacht werden konnte, ist die Forschung bereits ein gutes Stück voran gekommen, heilbar ist die HIV-Infektion aber noch nicht. Neurologische Erkrankungen gehören immer noch zu den häufigsten Komplikation bei Patienten mit HIV-Infektion und betreffen sowohl das periphere als auch das zentrale Nervensystem (ZNS) und die Muskulatur. Die Erkrankungen des ZNS können durch das Virus selbst und durch opportunistische Erreger verursacht sein. Was Sie über Erreger und Behandlungsstrategien wissen sollten, fasst der Experte für ZNS-Infektionen, Dr. Maschke, Essen, für Sie zusammen. | |
| 6/2003 | Leitlinienorientierte Therapie: Behandlung von Depressionen im Alter |
| Gerade ältere und alte Menschen leiden unter Depressionen. Dabei ist es falsch, die "Altersdepression" als etwas dem letzten Lebensabschnitt Immanentes anzusehen und in therapeutischen Nihilismus zu verfallen. Denn die Therapie unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Vorgehensweise bei jüngeren Altersgruppen. Im Sinne einer leitlinienorientierten Therapie sind jedoch einige altersspezifische Besonderheiten zu beachten. | |
| 4/2003 | Anorexia und Bulimia nervosa – Zwischen Glamourgirl und Kachexie |
| Essstörungen gab es vermutlich schon immer: Menschen, die ohne äußere Not, aus psychischen Gründen heraus, zu wenig aßen respektive sich auf eine den medizinischen und/oder sozialen Gegebenheiten unangemessene Art und Weise ernährten. Häufig dürfte dieses seinerzeit nicht gewesen sein. Von der Antike bis ins beginnende 20. Jahrhundert bleibt die Zahl von Berichten über Fälle dieser Art überschaubar. Bei einigen später selig gesprochener Frauen ließe sich retrospektiv die Diagnose einer Essstörung vermuten. Im profanen Kontext konnte das Phänomen die spektakulären Züge des Hungerkünstlers annehmen, der die Speise, die er brauchte, nicht finden konnte, entsprechend der Charakterisierung von Franz Kafka. Zunehmend häufiger und populär wurden "Essstörungen" erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts. 1980 publizierte der englische Psychiater Gerald Russel die charakteristische Symptomatik der Bulimia nervosa. Wenig später, nicht zuletzt durch die Bekenntnisse von Lady Diana, wurde das Phänomen Essstörungen Teil der Allgemeinbildung. | |
| 1-2/2003 | Behandlung der Migräne – State of the art |
| Die hier dargestellten Richtlinien zur Behandlung akuter Migräneattacken und der Prophylaxe der Migräne basieren auf den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG), den Empfehlungen der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (3. Aufl. 2001) und den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) zur Migräne. | |
| 11/2002 | Demenztherapie in der Praxis |
| Die Mehrzahl aller Demenzkranken wird vom niedergelassenen Arzt behandelt. Spezialeinrichtungen haben die Aufgabe, Früh- und Differenzialdiagnostik anzubieten, sie in der Therapie zu unterstützen und mit den aktuellsten Informationen über den Stand von Diagnostik und Therapie zu versorgen. Oft wird übersehen, dass weder die technischen Möglichkeiten noch die Denkweise akademischer Einrichtungen auf die Praxis übertragbar sind. Wir haben uns daher bemüht, aktuelle Gesichtspunkte der Diagnostik und Therapie von Demenzen aus dem Blickwinkel der Praxis zu betrachten. | |
| 9/2002 | Chronifizierung des Rückenschmerzes aus neurologischer Sicht: Auf die Warnzeichen achten |
| Das Problem "Rückenschmerz" ist in Deutschland weitestgehend ungelöst. Rückenschmerzen sind epidemiologisch, ökonomisch und individualmedizinisch ein bedeutendes Gesundheitsproblem. Hohe Erkrankungs- und Arbeitsunfähigkeitsraten führen zu erheblichen Kosten, insbesondere durch den für die Gesellschaft resultierenden Produktionsausfall. Die Diagnostik gestaltet sich oft schwierig, da die bei rezidivierenden und chronischen Rückenschmerzen zu erhebenden radiologischen Befunde nicht immer in kausalem Zusammenhang mit der Schmerzsymptomatik stehen müssen. Vielmehr wird hier eine multikausale Genese vermutet, wobei sozialer Druck und andere psycho-soziale Faktoren als die häufigsten Ursachen diskutiert werden, die darüber hinaus in erheblichem Maße den Krankheitsverlauf bestimmen. | |
| 7-8/2002 | Agoraphobie – Konfrontation ist die Methode der Wahl |
| Die Agoraphobie ist eine relativ häufige Angststörung, die eher chronisch verläuft. Sie kann zu sehr starken Behinderungen führen sowie zu weiteren psychischen Störungen, vor allem zu Depressionen und zu Substanzmissbrauch. Die Störung sollte daher rechtzeitig behandelt werden. Die Methode der Wahl scheint eine Psychotherapie zu sein, die Konfrontation in vivo. | |
| 6/2002 | Standards der antidepressiven Therapie |
| Depressive Störungen gehören weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. Sie haben zudem mit die stärksten Auswirkungen auf das Gesundheitssystem und andere gesellschaftliche Bereiche (z.B. krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeitstage, Berentungen) vor allen anderen psychischen und somatischen Erkrankungen. Und doch wird ein Großteil der depressiv Erkrankten diagnostisch nicht erkannt und/ oder nicht suffizient behandelt. Lesen Sie den Beitrag zum "state of the art" in der Therapie. | |
| 5/2002 | Epilepsiebehandlung im Kindes- und Jugendalter |
| In der Therapie kindlicher Epilepsien wurden in den letzten Jahren erfreuliche Fortschritte erzielt. Die Zulassung einer ganzen Reihe neuer Antiepileptika hat bei einem Teil der Kinder auch mit schwer behandelbaren Epilepsien zu einer Verminderung der Anfallsfrequenz und damit zur Verbesserung der Lebensqualität geführt. Die Vielfalt neuer Medikamente, operativer und alternativer Behandlungsmethoden machen aber selbst dem Facharzt die Orientierung über das Spektrum therapeutischer Möglichkeiten nicht immer leicht - diese Übersicht hilft Ihnen dabei. | |
| 4/2002 | Diagnostik und Therapie von Schwindelsyndromen |
| Schwindel ist nach Kopfschmerz das zweithäufigste Leitsymptom in der Neurologie. Trotz der hohen Prävalenz ist die Versorgung der Betroffenen aber schlecht, weil sie meist "zwischen die Stühle" von Neurologie und HNO fallen. Erfreulicherweise lassen sich die meisten Erkrankungen, die mit Schwindel einhergehen, erfolgreich therapieren. Da die jeweiligen Schwindelsyndrome aber einer spezifischen Therapie bedürfen, ist die Voraussetzung jeder Therapie eine korrekte diagnostische Einordnung. | |
| 3/2002 | Herausforderung Schlaganfall – Was der Facharzt wissen muss |
| Die medizinische Versorgung hat die Herausforderung der Häufigkeit des Schlaganfalls angenommen. So ist der bis dato diagnostische und therapeutische Nihilismus einem aktiven Vorgehen gewichen, das bestrebt ist, in kürzester Zeit ("Jede Minute zählt!") diagnostische Klarheit über die Ursache des Schlaganfalls zu schaffen, um gezielt akuttherapeutisch oder sekundärprophylaktisch vorgehen zu können. | |
| 1/2002 | Bipolare Störung – oft nicht erkannt |
| Bipolare affektive Störungen sind von unipolaren Depressionen abzugrenzen. Tritt zunächst eine Depression auf, so kann nicht entschieden werden, ob es sich um eine unipolare Depression oder um eine Depression im Rahmen einer bipolaren Störung handelt. 25 % der Patienten mit der ursprünglichen Diagnose einer unipolaren Depression (so genannte falsch unipolare Depressionen) erleben innerhalb von neun Jahren doch eine Manie, so dass die Diagnose dann bipolare affektive Störung lautet. | |
| Sonderheft 1/2002 | Sonderheft Multiple Sklerose |
| 12/2001 | Fortbildung: Polyneuropathien |
| Die Hauptschwierigkeit in der Diagnostik von Polyneuropathien besteht darin, dass zum einen eine Vielzahl, zum Teil sehr seltene Ursachen in Frage kommen, zum anderen allerdings nur in sehr geringem Maße spezifische Symptome existieren, die auf eine Ursache hindeuten. Die Folge ist häufig ein sehr kostenintensiver diagnostischer Aktionismus ohne befriedigendes Ergebnis. Prof. Müller-Felber skizziert für Sie, wie eine zielgerichtete Diagnostik auf dem Boden einer gezielten Analyse von Symptomen aussehen sollte. | |
| 11/2001 | Fortbildung: Cluster-Kopfschmerz |
| Der Cluster-Kopfschmerz (CK; früher: Bing-Horton-Syndrom) ist ein seltenes primäres Kopfschmerzsyndrom, das klinisch durch schwerste, einseitige und periodisch gehäufte Schmerzattacken mit begleitenden vegetativen Symptomen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz dieser Erkrankung liegt in der Allgemeinbevölkerung bei etwa 0,4 %, wobei Männer gegenüber Frauen im Verhältnis 6:1 häufiger betroffen sind. Das durchschnittliche Erkrankungsalter beträgt 30 Jahre. Obgleich selten, stellt der CK durch die Stärke der Schmerzen ein erhebliches therapeutisches Problem dar. | |
| 10/2001 | Fortbildung: Schlafstörung |
| Gestörte Schlaf-Wach-Rhythmik ist eine Begleiterscheinung unserer Zivilisation und ihrer Lebensziele. Sie erfordert neue Strategien für eine wirkungsvolle Therapie. Die Erfahrungen und Kenntnisse dazu sind noch jung und müssen über den Organisationswandel in unserer Arbeitszeit und Freizeit weiterentwickelt werden. | |
| 9/2001 | Zertifizierte Fortbildung: Standards der antikonvulsiven Behandlung |
| Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen: 0,5 bis 1% der Bevölkerung leiden daran. Die höchsten Inzidenzraten werden in den ersten Lebensjahren gefunden, anschließend kommt es zu einer Abnahme. Nach dem 20. Lebensjahr steigt die Inzidenzrate wieder an. Während bisher nach dem 60. Lebensjahr nur wenige Menschen an einer Epilepsie erkrankten (zirka 2%), ist durch den Anstieg der Lebenserwartung mit einer deutlichen Zunahme der so genannten Altersepilepsie zu rechnen. Lesen Sie den aktuellen Stand zur Epilepsie-Therapie. | |
| 7-8/2001 | Zertifizierte Fortbildung: Panikstörung und Generalisierte Angststörung |
| Grob lassen sich die Angststörungen in die Zustandsängste und die Phobien unterteilen. Zu den Zustandsängsten gehören die Panikstörung und die Generalisierte Angststörung (GAS). Beides sind sehr beeinträchtigende psychische Störungen. Umso wichtiger sind rechtzeitiges Erkennen und Behandeln. Der Facharzt spielt dabei eine besondere Rolle. | |
| 6/2001 | Zertifizierte Fortbildung: Das idiopathische Parkinson-Syndrom |
| Das idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) ist eine stetig progrediente neurodegenerative Erkrankung. Seit der Einführung der dopaminergen Therapie hat sich die Lebenserwartung der Parkinson-Patienten jedoch derjeniger von Gesunden angenähert. In der heutigen Therapieplanung wird zunehmend Wert auf die Anwendung neuroprotektiver Präparate gelegt, die dopaminerge Monotherapie wird durch eine mehrere Transmitter beeinflussende Kombinationstherapie ersetzt, insbesondere im Frühstadium der Erkrankung und bei jungen Patienten. Eine frühe und präzise Diagnosestellung ist hierfür unerlässlich. | |
| 5/2001 | Fortbildung Depression |
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Behandlungskonzepte der Major Depression - auf die Erfahrung kommt es an
In den vergangenen Jahren wurde die Diagnostik depressiver
Erkrankungen international standardisiert und operationalisiert und
dadurch sowohl für die Forschung aber auch für die Praxis leichter
handhabbar gemacht. Die Therapie dieser häufigen Erkrankung hat
durch die Einführung moderner Antidepressiva und
Stimmungsstabilisatoren (mood stabilizer), die bei gleicher
Effektivität ein günstigeres Nebenwirkungsprofil aufweisen, eine
höhere Akzeptanz bei Patienten bewirkt. Dies ist insofern von
Bedeutung, da bei der Behandlung depressiver Erkrankungen meist eine
Langzeitbehandlung indiziert ist, um das Rückfallrisiko zu
reduzieren.
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| 4/2001 | Fortbildung Demenz |
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Demenzen rechtzeitig erkennen – und dann?
In der Bundesrepublik Deutschland leben derzeit etwa 1,5 Millionen
Menschen mit chronisch degenerativen Hirnerkrankungen. Die Zahl wird
in den nächsten 10 Jahren noch um weitere 30% zunehmen. Menschen mit
fortgeschrittenen Demenzen bedürfen intensiver Pflege. Abgesehen vom
menschlichen Leid für Patienten und Angehörige zeichnet sich hier
eine volkswirtschaftliche Belastung erheblichen Ausmaßes ab.
Andererseits hat sich inzwischen gezeigt, dass eine frühzeitige
therapeutische Intervention die Progredienz deutlich verzögert. Dies
setzt eine Diagnose bereits in frühen Erkrankungsstadien voraus.
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| Demenztests in der Praxis | |
| "In letzter Zeit habe ich das Gefühl, mein Gedächtnis funktioniert auch nicht mehr so richtig." oder "Er vergisst in letzter Zeit sehr viel." sind häufig gehörte Klagen in der Praxis. Sie begründen den ärztlichen Verdacht auf eine Demenz. Ob es sich bei den geäußerten Beschwerden um behandlungsbedürftige Symptome handelt, kann nach Anamnese, Fremdanamnese und psychopathologischer Untersuchung am besten mit psychometrischen Tests geklärt werden. | |
| 3/2001 | Fortbildung Multiple Sklerose |
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Neue Therapien und Erregerhypothesen
Vor mehr als 100 Jahren beschrieben Cruveilhier, Carswell, Frerichs
und Charcot die klinischen und pathologischen Charakteristika der
Multiplen Sklerose (MS). Trotz seitdem unternommener intensiver
Forschungsanstrengungen ist die Ursache dieser
chronisch- |
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| 1-2/2001 | Fortbildung Schizophrenie |
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Konzept einer Langzeittherapie chronisch schizophrener Frauen
Die Behandlung chronisch schizophrener Patienten ist auch im
Zeitalter neuerer, so genannter atypischer Neuroleptika und
vielfältiger ergänzender Therapiemöglichkeiten eine Herausforderung.
Neben einer individuell abgestimmten, medikamentösen Behandlung, die
häufig kostspielig und in der Einstellung zeitaufwändig ist, muss
der einzelne Patient in seiner speziellen Lebenssituation betrachtet
werden. Im optimalen Fall gelingt es durch ein Zusammenwirken Aller,
dem Patienten das Finden eines "Sinns im Leben" zu erleichtern und
seine Lebensqualität zu verbessern.
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| 1/2000 | Fortbildung Schlaganfall |
| Herzinfarkt und Schlaganfall als Manifestationen einer im Individualfall unterschiedlich ausgeprägten Arteriosklerose sind gemeinsam für den bei weitem größten Anteil der Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Frühzeitiges Erkennen und Deuten der Symptome sowie die Einleitung der entsprechenden therapeutischen Maßnahmen sind oberstes Gebot. | |
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