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Neuro-AIDS: HIV-assoziierte neurokognitive Störungen

Morbus Alzheimer, eine zerebrale Mikroangiopathie sowie die HIV-Infektion stellen die häufigsten Ursachen dar, die zur Entwicklung einer Demenz führen. Die HIV-assoziierte neurokognitive Störung stellt global gesehen die häufigste Ursache für die Entwicklung einer Demenz bei Menschen unter 40 Jahren dar. Aufgrund der heutigen langen Über­lebenszeit im AIDS-Stadium beträgt die Prävalenz der HIV-assoziierten neurokognitiven Störungen 30–40 %. Durch die hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART) reduzierte sich deren Inzidenz hochsignifikant, die Prävalenz insbesondere leichterer Formen nimmt jedoch weiter zu.
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Psychische Erkrankungen Armeeangehöriger: Was auf unsere Gesellschaft zukommen wird

Seit dem Jahr 2002 ist die Bundeswehr in Afghanistan engagiert. Wie auch immer die Politik es sprachlich verbrämt: In Afghanistan herrscht Krieg, und deutsche Soldaten und Soldatinnen sind mittendrin. Der Krieg verändert die Menschen und in der Folge auch die Gesellschaft. Vor dem Hintergrund bereits eingetretener und noch zu erwartender psychischer Erkrankungen gibt die massive psychiatrische Unterversorgung der Armee zu denken.
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Kontroverse: Pathologisches Glücksspiel – Sucht oder Zwang?

Vor ca. 30 Jahren wurde das pathologische Glücksspiel als eigenständiges Störungsbild anerkannt und in die Klassifikationssysteme DSM und später ICD aufgenommen. Doch an der Frage, wie die Störung zu bezeichnen und ätiologisch zu verstehen ist, scheiden sich die Geister. Diskutiert wird u.a. die Frage, ob das pathologische Glücksspiel der Sucht oder den Zwangsstörungen zugeordnet wird. Ist der Suchtbegriff auf substanzabhängige Süchte zu begrenzen oder kann sich jedes Verhalten zur Sucht entwickeln?
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Psychotherapie: Was Adoleszente mit schizophrenen Psychosen brauchen

Psychotherapeutische Interventionen bilden bei jugendlichen Patienten mit Psychosen neben der Pharmakotherapie und anderen soziotherapeutischen Maßnahmen einen unverzichtbaren Bestandteil des therapeutischen Basis­repertoires. Welche Interventionen haben sich als wirksam erwiesen?
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Interview: Spätere Schübe schädigen weniger, bleiben aber behandlungspflichtig

Zu dieser Studie, die gleichsam eine der letzten großen Studien zum natürlichen Verlauf der MS darstellt, sprachen wir mit Prof. Dr. Peter Rieckmann, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Bamberger Klinikum am Bruderwald, einem der Mitautoren der Studie.
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MS: Einfluss von Schüben auf die Progression sinkt mit der Zeit

Etwa 85% der Patienten mit Multipler Sklerose (MS) haben zunächst einen schubförmig-remittierenden Krankheitsverlauf, der dann in der Regel in einen chronisch-progredienten Verlauf übergeht. Dabei scheinen insbesondere Schübe, die im frühen Stadium der Erkrankung auftreten, mit der Progression der MS in Zusammenhang zu stehen. Bisher hat jedoch noch keine Studie genau untersucht, welchen langfristigen Effekt Schübe in verschiedenen Stadien im Verlauf der Erkrankung haben. Eine aktuelle Studie füllt diese Lücke.
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Tipp: So rechnen Sie Angststörungen richtig ab

Krankheitsbilder aus dem Kreis der Angststörungen werden in der neurologischen/psychiatrischen Praxis naturgemäß relativ häufig diagnostiziert. So tauchten in der KV Nord­rhein im 2. Quartal 2008 bei den Nervenärzten Diagnosen aus den Rubriken F40 und F41 zu ca. 12 % in den Abrechnungsunterlagen auf. Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie bei der Abrechnung von Angststörungen in der Praxis berücksichtigen sollten.
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Depression: Schnelle Hilfe durch Chronotherapie

Die Wachtherapie, eine deutsche Entwicklung, wird in der Praxis bei Depression bis heute wenig genutzt. Nicht viel besser ergeht es der Lichttherapie. In Zeiten einer kontroversen Diskussion um die Wirksamkeit der Antidepressiva Grund genug, der Chronotherapie ein Symposium auf dem DGPPN-Kongress 2009 [1] zu widmen. 
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Mütter mit Depression: Was sind die Folgen für das Kind?

Psychische Störungen im Postpartalzeitraum können sich ungünstig auf die Mutter-Kind-Beziehung und die kindliche Entwicklung auswirken. Nicht nur die postpartale Depression der Mutter, sondern auch die Interaktionen von Mutter und Kind sowie eventuelle psychische Auffälligkeiten des Kindes müssen deshalb behandelt werden, fordert Dr. Corinna Reck, Heidelberg.
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Miami 2009: 18. Weltkongress für Parkinsonerkrankungen

Der 18. Weltkongress für Parkinsonerkrankungen und ähnliche Erkrankungen (Bewegungsstörungen) fand vom 13.–16. Dezember 2009 in Miami, Florida statt. Die Welt-Föderation für Neurologie (World Federation of Neurology) organisiert diese Kongresse seit 1959 (Montreal, Canada). Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress wurde diesmal von fast 3000 Klinikern und Grundlagenwissenschaftlern sowie weiteren Interessierten besucht. Es gab so viele wissenschaftliche Höhepunkte, dass die folgende kurze Zusammenfassung rein subjektiver Natur bleiben muss.
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